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Das Schulbuch und Apple – ein erstes Fazit | EduShift

Via Scoop.itCurating-Social-Learning

FELIX SCHAUMBURG on 19. JANUAR 2012   Die Herstellung von Büchern war bisher nicht trivial – auch wenn Pages von iWork bereits seit mehr als einem Jahr die Option angeboten hat, ins ePub Format zu exportieren. Nur wenige haben das genutzt. cccccccccccccccccccccccvccccvv
Wenn sich iBooks Author als so praktisch und einfach erweist, wie es auf den ersten Blick scheint, dann wird es dazu führen, dass es kein Hindernis mehr gibt, Informationen und Bücher eben AUCH in einer digitalen Version anzubieten. Der Verweis, dass man das schon lange mit Word & Co. machen könne, hinkt an dieser Stelle, da die Textgröße und -verteilung bei eBooks eine ganz andere ist, als man es mit Word bisher für analoge Kopien gemacht hat. (((:)))
Spannend könnte noch der Spagat werden, mit iBooks Authors sowohl professionelle Autoren in den Verlagen wie auch Laien ansprechen zu wollen. Das Programm arbeitet einerseits mit drag-n-drop und wie man es von iWork gewöhnt ist, bietet andererseits aber auch die Möglichkeit, mit JavaScript und HTML zu arbeiten. Wird Apple hier beiden Anwendergruppen in gleicher Weise gerecht?
Für die Verlage bietet sich jetzt die Chance, auf den digitalen Zug aufzuspringen und ihre Inhalte anzubieten. Gerne in der ersten Zeit auch ohne Animation & Co, sondern als digitale Versionen der analogen Bücher. Das ist ja bekanntermaßen der erste Schritt, sich ein neues Medium zu erschließen: Die Übertragung des Alten auf das Neue. (((:)))
Ob sich dabei die Koalition mit Apple zu einem Tanz mit dem Teufel entwickelt, bei dem die Verlage nach und nach in der Menge von Inhalten im iBooks Store untergehen? Möglich, aber das muss nicht sein. Immerhin ist die Fülle an Material bei den Verlagen wirklich nicht gering. Und aus diesem Pool lassen sich sicherlich tolle Dinge entwickeln. (((:)))
Sicher ist nur, dass es für die Verlage schwerer und schwerer wird, wenn sie sich dem Digitalen weiterhin so verschließen wie bisher – und die Entwicklung sogar noch mit dem Schultrojaner torpedieren. Aber das ist eine andere Geschichte.
Apple versucht mit den erweiterten eBooks einen neuen Standard zu definieren. Wenn dies erfolgreich ist und zunehmend Bücher mit medialen Ergänzungen angeboten werden, könnte es zukünftig auch für den eInk-Kindle schwer werden. Die Entscheidung von Amazon, neben den klassischen Kindle den multimedialen Kindle Fire zu stellen, ist auch in dieser Entwicklung zu sehen. (((:)))
Ich hoffe, dass der Konkurrenzkampf zwischen den großen Anbietern von digitalen Büchern (Amazon, Apple, Google) am Ende dazu führt, dass der einschränkende Kopierschutz – ähnlich wie bei der digitalen Musik – irgendwann fallen und sich ein einheitlicher Standard finden wird.
Via www.edushift.de

Categories: Allgemein

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